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Sport
26.06.2020
26.06.2020 09:17 Uhr

Wachablösung beim FC Wollerau

An der gestrigen GV hat FC Wollerau-Präsident Stefan Ott (rechts) sein Amt an Fabian Meier weitergegeben. Er freut sich, dass er schneller einen geeigneten Nachfolger gefunden hat, als er dies eigentlich erwartet hatte. (Bild: Franz Feldmann)
Zwölf Jahre lang war Stefan Ott Präsident des 3. Ligisten FC Wollerau, seit 20 Jahren im Vorstand. Man könnte durchaus von einem «Urgestein» des Höfner Dorfklubs reden. Nun hat er in Fabian Meier einen geeigneten Nachfolger gefunden.

Gestern wurde an der Generalversammlung des FC Wollerau auf der Terrasse des Klubhauses im Erlenmoos ein neuer Präsidenten gewählt: Mit Fabian Meier wird nach zwölf Jahren ein Mann aus den eigenen Reihen Nachfolger von Stefan Ott. Beide haben in ihrer Aktivzeit für den FC Wollerau gespielt. Stefan Ott blieb dem Klub während seiner ganzen Fussballzeit treu, Meier ist vor Jahren vom FC Freienbach zu den Rot-Gelb-Roten gestossen. Und bei beiden schlägt das Fussballherz bedingungslos für den Dorfklub.

Stefan Ott hatte den Klub just nach dem Abstieg von der 2. Liga in die 3. Liga übernommen. Wäre der «Plan» aufgegangen, hätte er mit dem Wiederaufstieg der ersten Mannschaft in diesem Sommer als 3. Liga-Präsident zwischen zwei 2. Liga-Präsidenten in die Geschichte des FC Wollerau eingehen können. Als klarer Leader der Gruppe 1 wäre dies durchaus dringelegen. Die Geschichte ist bekannt, die Meisterschaft ist abgebrochen, Aufstiege gibt es keine.

Einige Änderungen

In den letzten Jahren sieht Ott eine grundlegende Veränderung des Fussballs,vor allem auf der administrativen Seite. «Alles ist viel professioneller geworden,auch für uns Dorfvereine.» Die ganze Administration, die Buchhaltung, allesmuss genau so stimmen wie bei einem professionellen Fussballklub. Das bringtneue Verantwortlichkeiten auch für den FC Wollerau. «Das ist schwierig, so nebenbei als Laie zu bewerkstelligen.»

Was in all den Jahren gleichgeblieben ist, so Ott, ist der Zusammenhalt innerhalb des Klubs. Dazu trägt die solide Einbindung der ersten Mannschaft in das Klubleben einen wesentlichen Teil bei. «Wir haben zwei aktive Spieler der ersten Mannschaft im Vorstand.» Überhaupt sei der Vorstand mit vielen jungen und aktiven Leuten besetzt. «Das macht Freude», so der dreifache Familienvater.

Komplimente für Ott

«Stefan hat viele Entscheide als Präsident nicht im stillen Kämmerlein gefällt, sondern die betroffenen Leute mit eingebunden», sagt sein Nachfolger Fabian Meier über Ott. «Er hat es geschafft, den Klub hervorragend zu führen.» Ott nimmt die Komplimente gerne entgegen. «Das geht runter wie Honig», lacht er, gibt aber die Blumen gleich weiter. «Ich muss dazu sagen, dass schon meine Vorgänger einen sehr guten Job gemacht haben. Ich durfte einen ‹gesunden› Klub übernehmen.»

Meier will die Arbeitso weiterführen, wie sie in den vergangenen Jahren getan worden ist. Herausforderungen sieht er in der Juniorenarbeit. «Das gibt viel Arbeit», wie auch Stefan Ott aus seiner bald ablaufenden Zeit als Präsident bestätigt. So soll die Zusammenarbeit mit Nachbarvereinen intensiviert werden, damit die Junioren in allen Altersklassen eine Mannschaft zum Spielen vorfinden. Jede Kategorie in einem kleinen Dorfklub qualitativ gut spielen zu lassen, sei alleine fast nicht möglich.

Vollständiger Bericht in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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Franz Feldmann, Redaktion March24/Höfe24