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Sport
24.06.2020

Eine (halbe) Tour de Suisse in 26 Stunden

Auf der 24 h-Tour nehmen die Teilnehmer viele eindrückliche Erlebnisse mit. (Bild: zvg)
Am Wochenende radeln 100 Hobbyradler innert 26 Stunden durch die halbe Schweiz. Dabei bewältigen sie bis zu 600 Kilometer und 6500 Höhenmeter.

Die erste 24-h-Radtour führte 2016 von Oberried bei Bern nach Savona (I) ans Mittelmeer. In den Folgejahren gings nach Paris, auf den Mont Ventoux und nach Monaco. Aufgrund der Covid-19-Massnahmen bleibt die Tour dieses Jahr in der Schweiz – und wird richtig ausgekostet. Sie startet wie immer in Oberried und führt durch ein Dutzend Kantone nach Morschach.

Los geht es am Samstag um 14 Uhr, die Tour dauert bis am Sonntag um 16 Uhr.

Von Profis bis zu Amateuren

Zehn Gruppen mit fünf bis 15 Personen fahren gestaffelt durch die Schweiz, unterteilt in drei Stärkeklassen auf Routen unterschiedlicher Länge und Höhenmetern. Unter den Teilnehmenden finden sich Ex-Radprofis, weitere ehemalige Spitzensportler, aber auch führende Wirtschaftskräfte und viele Menschen aus insgesamt sechs Kantonen, die dem Rennrad ihre Freizeit widmen.

Besuch in Pfäffikon

Eine der drei Routen führt die motivierten Radfahrer auch in unserer Region vorbei. Es ist die «Route Pro», welche insgesamt 600 Kilometer beträgt und auf der rund 4'800 Höhenmeter bewältigt werden. Von Oberried wird über Delémont, Basel, Schaffhausen, Sargans, weiter nach Pfäffikon, zum Ägerisee und schliesslich nach Morschach geradelt.

Yasmin Jöhl