Wild-, Nutz- und Haustiere leiden unter dem lauten «Geknalle» am 1. August. In extremen Fällen kann dies zu Fehlgeburten oder panischer Flucht mit Todesfolge führen. Daneben ist gemäss dem Schweizer Tierschutz belegt, dass aufgescheuchte Wasservögel zum Teil nicht mehr an ihre Brut- oder Mauserplätze zurückkehren.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hat für Tierhalter ein paar Tipps zusammengestellt, wie sie ihre Haustiere heute schützen können:
● Schreckhafte Hunde während des ganzen Tages vorsorglich an die Leine nehmen: Die ersten Raketenknaller beginnen bereits am Morgen oder sogar am Vortag. So verhindert man, dass der Hund erschrickt und davonläuft. Ebenso empfiehlt es sich, Freigänger-Katzen frühzeitig ins Haus zu holen und bis am 2. August im Hausarrest zu lassen.