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Gesundheit
13.07.2022

55'975 neue Corona-Infektionen in der Schweiz

Seit dem 5. Juli empfehlen Impfkommission und BAG eine Booster-Impfung für über 80-Jährige: Margarethe Birrer beim Impfen am Montag in Zürich.
Seit dem 5. Juli empfehlen Impfkommission und BAG eine Booster-Impfung für über 80-Jährige: Margarethe Birrer beim Impfen am Montag in Zürich. Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit am Dienstag innert sieben Tagen 55'975 neue Corona-Ansteckungen, 23 neue Todesfälle und neue 486 Spitaleinweisungen gemeldet worden.

Vor einer Woche hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch Meldungen über 46'025 bestätigte Neuinfektionen, 455 Spitaleintritte und 13 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 21,6 Prozent gestiegen. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 6,8 Prozent zu.

Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 592 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 73,8 Prozent. 5,7 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen vier Wochen 1817,02 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

69,2 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz sind mittlerweile vollständig geimpft. Weitere 1,0 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Von der Gesamtbevölkerung haben 43,8 Prozent auch eine sogenannte Booster-Impfung erhalten.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem BAG 130'668 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt 3'861'735 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus, 55'396 Personen mussten im Spital behandelt werden und 13'436 Personen starben in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Kein Anzeichen für Überlastung der Spitäler

Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) teilte mit, zentral sei weiterhin die Belastung des Gesundheitswesen. Mit 5,7 Prozent durch Covid-19-Kranke belegten Betten auf den Intensivstationen und 5 Prozent der gesamten Spitalkapazitäten gebe es keine Anzeichen für eine Überlastung.

Die GDK schreibt weiter, es gelte wachsam zu bleiben. Die GDK werde als Koordinationsorgan bei einer epidemiologisch angespannten Lage verhältnismässige Massnahmen ausarbeiten und empfehlen. Derzeit seien die Voraussetzungen dafür nicht gegeben.

Seit der Aufhebung der Massnahmen am 1. April liege die Betonung auf der individuellen Verantwortung. Besonders im Kontakt mit besonders gefährdeten Menschen könne es Sinn machen, eine Maske zu tragen.

Keystone-SDA / Linth24/March24&Höfe24