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11.07.2022

Gute und frühe Beeren in der Schweiz

Geerntete Himbeeren auf einem Biobauernhof im Kanton Zürich. (Archivbild)
Geerntete Himbeeren auf einem Biobauernhof im Kanton Zürich. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF
Die Schweizer Beerensaison ist in vollem Gang. Die Früchte sind in grossen Mengen reif und von ausgezeichneter Qualität, da die Wärme sie richtig süss werden lässt.

Nach Schätzungen des Schweizer Obstverbandes gelangen dieses Jahr 2428 Tonnen Himbeeren, 529 Tonnen Brombeeren, 748 Tonnen Heidelbeeren und 369 Tonnen Johannisbeeren aus einheimischem Anbau auf den Markt. Damit liegt die Ernte auf Vorjahresniveau, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Im Bioanbau rechnet er mit 161 Tonnen Himbeeren, 147 Tonnen Heidelbeeren, 58 Tonnen Brombeeren und 23 Tonnen Johannisbeeren.

Auf der Konsumentenseite stossen die Strauchbeeren auf steigenden Anklang. Seit 2019 stieg der Absatz von Himbeeren um 18 und von Heidelbeeren um 16 Prozent. Der Verzehr von Erdbeeren blieb konstant. Durchschnittlich isst die Bevölkerung sieben Kilo Beeren pro Kopf und Jahr.

Die Anbaugebiete von Heidel- und Johannisbeeren liegen hauptsächlich in der Ostschweiz, Erdbeeren und Himbeeren wachsen dagegen landesweit. Die Schweizer Strauchbeeren sind gemäss Obstverband exklusiv, denn es gibt sie nur zwischen Juli und Oktober.

Keystone-SDA