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Wangen
15.06.2020
15.06.2020 14:06 Uhr

Ein anderer Alltag im «Höfli»

Heimleiterin Andrea Fleischmann (links) und Heimbewohnerin Christa Zweifel sind froh, dass wieder ein Stück Normalität einkehrt. (Bild yas)
Wie gehen Behindertenheime mit der aktuellen Situation um? Ein Blick ins «Höfli» in Wangen zeigt, vor welche Schwierigkeiten das Coronavirus Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung stellt.

von Yasmin Jöhl

Die vergangenen Wochen waren für alle neu und unbekannt. Wie mag sich dann diese Situation auf Menschen auswirken, die ohnehin bereits mit Einschränkungen in ihrem Alltag zurechtkommen müssen? So stellt das Coronavirus Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung vor ganz neue Herausforderungen. Auch im Behindertenwohnheim Höfli in Wangen haben alle eine Zeit hinter sich, die sie so noch nie erlebt haben.

Mit Bildern das Virus erklären
Wie erklärt man einem Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung etwas, das man womöglich selbst nicht richtig fassen kann? Mit dieser Aufgabe wurde das Personal des «Höfli» konfrontiert, wobei «alle Mitarbeitenden enorm gefordert» waren, erzählt Heimleiterin Andrea Fleischmann.

So versuchte man, das Virus «auf die Sprache der Bewohner zu übertragen», wobei vor allem Bilder und Piktogramme geholfen haben, die Situation besser zu verstehen. Ausserdem wurden – noch mehr als sonst – auch während der Arbeitszeit Gespräche geführt und auf individuelle Themen eingegangen. «Begleiten und Zuhören waren in dieser Zeit enorm wichtig», weiss die Heimleiterin, die stolz auf das Engagement des gesamten Personals ist.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom Montag, 15. Juni.

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Redaktion March24/Höfe24