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Wangen
29.04.2022
29.04.2022 18:02 Uhr

Das sind die Pläne für den KSA-Standort Nuolen

Jetzt sind Planerteams gefragt: Der Projektwettbewerb für die Sanierung und den Teilneubau der KSA in Nuolen ist dieser Tage ausgeschrieben worden. Der Backsteinbau (rechts) aus dem Jahr 1947 wird abgerissen.
Jetzt sind Planerteams gefragt: Der Projektwettbewerb für die Sanierung und den Teilneubau der KSA in Nuolen ist dieser Tage ausgeschrieben worden. Der Backsteinbau (rechts) aus dem Jahr 1947 wird abgerissen. Bild: Lars Morger
Nach dem Neubau der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) in Pfäffikon soll auch die KSA in Nuolen zu einem «vollwertigen Schulstandort» werden. Das kantonale Baudepartement hat dieser Tage den Projektwettbewerb ausgeschrieben. Bis zum 26. August können entsprechende Projekte eingereicht werden.

In einer denkwürdigen Abstimmung lehnten die Schwyzer Stimmberechtigten am 24. November 2019 den Kredit für einen Schulneubau in Pfäffikon mit gleichzeitiger Aufgabe des Standortes Nuolen mit 55,4 Prozent Nein-Stimmen ab. Das ehemalige Christ-König-Kollegium in Nuolen war 1997 vom Kanton übernommen worden und erfuhr bis heute nur die nötigsten Unterhaltsarbeiten. Wie geht es in Nuolen nun weiter?

Sanierung soll Weiterführung bis 2050 ermöglichen

Das Sanierungs- und Neubauprojekt für den Standort Nuolen mit (vorerst) Kosten in der Höhe von 1,65 Millionen Franken wurde im Kantonsrat mit 78 zu 2 Stimmen gutgeheissen. Die bestehenden Schulgebäude in Nuolen aus den Jahren 1967 und 1982 sollen technisch und energetisch saniert werden und der nur mit unverhältnismässigen Massnahmen sanierbare Backsteinbau von 1947  durch einen zeitgemässen Neubau ersetzt werden. Für Mensa, Aula und die den Anforderungen nicht mehr entsprechende Turnhalle muss eine neue räumliche Disposition gefunden werden.

Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen: Die Märchler haben für ihn gekämpft, jetzt folgt bald die umfassende Sanierung. Bild: Franz Feldmann

Die Vorgabe der Regierung lautet: «Nuolen soll in Bezug auf die baulichen und räumlichen Qualitäten ein gleichwertiger Schulstandort werden», wie der «March-Anzeiger» und das «Höfner Volksblatt» in ihrer Ausgabe vom 28. April schreiben. Die Gebäude werden also nicht nur saniert, sondern auch weiterentwickelt. Als Grundlage der Planung werde von einem Klassenbestand von zehn bis zwölf Klassen ausgegangen.

Erst nach den Bauarbeiten in Pfäffikon

Die Gesamtkosten werden derzeit auf etwa 25 MillionenFranken geschätzt. Möglicher Baubeginn ist für Ende 2025/ Anfang 2026 vorgesehen, auf jeden Fall aber erst nach Fertigstellung des Neubaus in Pfäffikon, weil während der Bauzeit Schülerinnen und Schüler aus Pfäffikon teilweise in Nuolen untergebracht werden sollen. 

Stefan Grüter und Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24