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Freienbach
26.04.2022

Halteverbot soll Elterntaxis in Wilen fernhalten

Sogenannte «Elterntaxis» verstopfen täglich die Schulhausstrasse, was nicht nur gefährlich für die Schülerinnen und Schüler ist, sondern auch ärgerlich für die Anwohner.
Sogenannte «Elterntaxis» verstopfen täglich die Schulhausstrasse, was nicht nur gefährlich für die Schülerinnen und Schüler ist, sondern auch ärgerlich für die Anwohner. Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24
Auf einem Teil der Schulhausstrasse in Wilen gilt zukünftig ein Halteverbot für Motorfahrzeuge. Es soll die Durchfahrt für die Anwohner erleichtern.

Es ist ein leidiges Thema und kaum in den Griff zu kriegen: Zu Schulbeginn und Schulschlusszeiten kommt es vielerorts rund um die Schulhäuser in Wilen immer wieder zu Einschränkungen wegen des Verkehrsaufkommens – ja gar zu gefährlichen Situationen. So würden auf der Schulhausstrasse in Wilen Privatautos von Eltern immer wieder die Strasse blockieren, während sie ihre Kinder zur Schulanlage Wilen bringen oder von dort abholen, schreibt der Gemeinderat Freienbach in einer Medienmitteilung. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten schon Verschiedenes probiert, doch jegliche Massnahme scheiterte.

Drei solche Tafeln hat die Gemeinde Freienbach entlang der Schulhausstrasse in Wilen angebracht. Ob sie was bringen, wird sich noch zeigen… Bild: Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24

Freie Durchfahrt für die Anwohnerschaft ermöglichen

Also beschloss der Gemeinderat, in Wilen ein Halteverbot auf der Schulhausstrasse von der Abzweigung Wilenstrasse bis zur Abzweigung Querverbindung Schlyffistrasse zu erlassen. Die Schulhausstrasse erschliesse nämlich die grossen Wohnquartiere Schulhausstrasse, Haslenstrasse, Husmatt weg, Schnabelweg und Schnabelrain. Insgesamt wurden drei Tafeln aufgestellt.

Für die Anwohnerinnen und Anwohner in diesen Quartieren erleichtere das Halteverbot zukünftig die Durchfahrt auf der Schulhausstrasse, ist Guido Cavelti als zuständiger Gemeinderat und Ressortvorsteher Liegenschaften und Sicherheit überzeugt. Zudem erhöhe es die Fussgängersicherheit für die Kinder der Primarschule und des Kindergartens, schreibt der Gemeinderat in der Mitteilung. Lehrerinnen und Lehrer der Schulen sowie Anwohner bezweifeln jedoch, dass sich die Eltern an das Verbot halten werden.

Andreas Knobel und Anouk Arbenz, Redaktion March24 & Höfe24