Altendorf
22.05.2020

Familienwechsel im Spar Altendorf

Von der Familie Fässler zur Familie Gjinaj (v. l.): Die langjährigen Mitarbeiter Martha Niederberger und Reinaldo Teixeira bleiben, Dulce und Christian Fässler wechseln in die Lenzerheide, Marta und Nika Gjinaj übernehmen, unter anderen mit Tochter Ermelanda Gjinaj, Schwiegersohn Ferdinand Duhanaj und Tochter Edmonda Gjinaj. (Bild: Andreas Knobel)
Nach fast 20 Jahren verabschieden sich Christian und Dulce Fässler vom Spar Altendorf. Nun übernimmt Nika Gjinaj mit seiner ganzen Familie.

Der Spar Altendorf ist nicht bloss ein Glied einer grossen Detailhandelskette, sondern durch und durch ein Dorfladen. Dafür sorgen seit fast 20 Jahren Christian und Dulce Fässler-Colaco, deren Bruder Reinaldo Teixeira und das ganze beständige Team, das stets präsent und ansprechbar ist. Dementsprechend beliebt ist das Geschäft, das sich mitten im Dorf an der Churerstrasse befindet, bei den Einheimischen, aber durchaus auch bei auswärtigen Kunden.

Fässlers nun in Lenzerheide

Auf Anfang Mai aber wurde nun ein grosser Wechsel vollzogen. Christian und Dulce Fässler gaben ihr Geschäft ab. Nach fast zwei Jahrzehnten intensiver und zeitaufwendiger Arbeit treten sie einen Schritt zurück und starten einen Neuanfang inklusive «Tapetenwechsel». Sie bleiben Spar zwar treu, allerdings als Angestellte – und dies in der Lenzerheide, wo sie als Wochenaufenthalter einen Zweitwohnsitzhaben.

Grossfamilie Gjinaj folgt

Der Spar Altendorf wird dennoch als Familienunternehmen in bewährter Manier weitergeführt. Und zwar von Nika Gjinaj und seiner Grossfamilie, die seit 20 Jahren in Siebnen wohnhaft ist. Dazu gehört nicht nur seine Frau Marta, auch ihre beiden Töchter Ermelanda Gjinaj-Lekaj und Edmonda Gjinaj Duhanaj, ihr Sohn Pren Gjinaj sowie die beiden Schwiegersöhne und die Schwiegertochter sind voll ins Geschäft integriert. Allerdings nicht alle in Altendorf, denn die Familie Gjinaj betreibt mit Glarus, Benken, Schmerikon, Bad Ragaz und nun Altendorf nicht weniger als fünf Spar-Filialen.

Spar bleibt ein Dorfladen

Das gesamte Team der Fässlers wurde übernommen, auch Reinaldo Teixeira bleibt. Das Konzept will Nika Gjinaj denn auch gar nicht auf den Kopf stellen. «Ehrlich, offen, direkt und regional» sei sein Motto, meint er, womit nicht nur das Angebot, sondern auch der persönliche Umgang mit der Kundschaft gemeint ist.

Neu ist, dass er das Fleisch von den bekannten Metzgereien Hösli in Glarusund Walhalla in Einsiedeln bezieht. Auch die Angebote der benachbarten Bäckerei Schweizerhof in Altendorf will er vermehrt miteinbeziehen. Und ja, vielleicht nehme er neben den vielen regionalen noch ein paar Balkan-Spezialitäten ins Angebot, meint Nika Gjinaj.

Andreas Knobel, March24 / Höfe24