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15.05.2020

Paare dürfen wieder über die Grenze

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Coronavirus und eine Kurzfassung über die neusten veröffentlichten Informationen des Bundes.

Aktuelle Situation Schweiz

 

Positiv getestet:    30 514  Personen
Anzahl Tote:             1 595 Personen
Zunahme in 24H:      + 51 Fälle

 

Die neusten Infos aus der Pressekonferenz vom Freitag:

  • Infektionen: Das BAG meldet am Freitag 51 Neuinfektionen. 1595 Personen sind in der Schweiz am Coronavirus gestorben. Die Entwicklung sei laut Daniel Koch sehr gut. Es werden immer mehr Leute getestet und immer weniger davon sind positiv. Auch die Intensivstation-Zahlen sind rückläufig.
  • Kontaktdaten der Gäste: Laut Koch gab es viele Diskussionen über die Kontaktdaten, dass Es gehe dabei nicht darum, zu schauen, wer am Nachbartisch gesessen sei. Sondern: «Es geht darum, zu wissen, wer wo bedient hat - im Falle, wenn einmal eine Servicefachperson krank würde.» Somit könne man den Betroffenen direkt informieren.
  • Grenzen: Ab heute Mitternacht werden die Grenzen für unverheiratete Paare zu Deutschland und Österreich geöffnet.  Auch Familienmitglieder könnten sich nun wieder sehen. Ebenso seien Besuche zu Hochzeiten wieder möglich. «Diese Regelungen treten um Mitternacht in Kraft.» Die Formulare würden dann aufgeschaltet. Die Betroffenen könnten dann eine sogenannte Selbstdeklaration ausfüllen. Am 15. Juni sollen die Grenzen zu Deutschland, Frankreich und Österreich wieder für alle öffnen. Die Grenzen zu Italien bleiben weiterhin zu, da dort die Reisefreiheit noch stark eingeschränkt ist.
  • Einkaufstourismus: «Einkaufen über die Grenze ist kein triftiger Grund um über die Grenze zu gehen», sagt die Bundesrätin. Einkaufstourismus oder Einreise zu touristischen Zwecken bleiben aber verboten.
  • SBB: Vincent Ducrot informiert über das Herauffahren des öffentlichen Verkehrs seit dem 11. Mai.  Er sagt, dass 90 Prozent der Züge wieder fahren. Man werde in Absprache mit dem Zoll auch die Verbindungen nach Deutschland und Österreich wieder aufnehmen. Im Nahverkehr sei die Nachfrage gestiegen, im Fernverkehr weniger. Masken seien im ÖV empfohlen. 
  • Covid-19-Kredite:  123 Banken nehmen an der Missbrauchsbekämpfung teil. 123'000 Firmen haben Liquiditätshilfen erhalten. Insgesamt geht es um 14,6 Milliarden Franken. 
  • Lehrstellen:  «Die Berufsbildung in der Schweiz ist stark mit dem Arbeitsmarkt verknüpft. Wir rechnen mit einer schwierigen Entwicklung für Lehrstellen in den nächsten Jahren», sagt Hübschi vom SBFI.

» Situation International

Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus in mehr als 220 Ländern oder Regionen

  Bestätige Fälle, mehr als Verstorben, mehr als
Italien 205 000 27 500
Frankreich 129 500 24 000
Deutschland 163 000 6 500
Österreich 15 000 550
Weltweit 3 249 000 230 500

Für die meisten Menschen verläuft die Krankheit mild. Jedoch können vor allem Personen ab 65 Jahre und alle mit einer Vorerkrankungen schwer erkranken.

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Redaktion March24/Höfe24