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Lifestyle
26.04.2020

Die Hälfte will nie wieder Händeschütteln

Missgeschick von Bundesrat Alain Berset, der nach der Pressekonferenz wohl aus Gewohnheit Heidi Hanselmann, Präsidentin der Gesundheitsdirektion, die Hand schüttelt.
Wir wirkt sich Corona auf unser Leben aus? Denken die Schweizer wie die Briten, werden künftig die Hälfte auf Händeschütteln und Begrüssungsküsschen verzichten.

Zurzeit empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit, Händeschütteln zu vermeiden, um eine Coronavirus-Infektion zu verhindern. Wird dadurch künftig unser Begrüssungsritual beeinflusst? Gehört Händeschütteln in der Schweiz langfristig nicht mehr zu den höflichen Gepflogenheiten?

Wie «20 Minuten» schreibt, hat eine Umfrage bei 2000 Briten ergeben, dass rund die Hälfte nie wieder Händeschütteln will. Drei von fünf Personen wollen ihre Freunde zudem künftig nicht mehr mit Umarmungen oder Küsschen begrüssen.

Zitiert wird im Artikel auch Dorothea Herb, Leiterin Spitalhygiene Waid- und Triemlispital, die den Ellenbogengruss als Alternative erwähnt. Besondere Vorsicht sei bei Begrüssungsküsschen angesagt: «Wenn die andere Person immungeschwächt oder krank ist, sollte man unter Umständen davon absehen.» Für immer.

Wir können davon ausgehen, dass sich die Wirtschaft nach der Corona-Krise irgendwann, auch wenn es viele Jahre dauert, erholt. Wie das mit unserem Begrüssungsritual aussieht - diese Prognose scheint düsterer. Ausser für jene, die mit Händeschütteln, Küsschen und Umarmungen eh nie gut Freund waren...

Linth24