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Lifestyle
17.04.2020
17.04.2020 16:06 Uhr

Obligatorische Schulen öffnen am 11. Mai wieder

Hier finden Sie eine Kurzfassung über die neusten veröffentlichten Informationen des Bundes und des Kantons Schwyz.

An der Pressekonferenz vom Donnerstag, 16. April, kommunizierten  Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Gesundheitsminister Alain Berset und Wirtschaftsminister Guy Parmelin darüber, wie es nach dem Lockdown (26. April) weitergeht.

Die wichtigsten Informationen aus der Pressekonferenz:

  • Alain Berset informiert über eine mögliche Maskenpflicht, beispielsweise bei der Coiffeuse: «Wir gehen davon aus, dass bei personenbezogenen Dienstleistungen eine Maskenpflicht kommen wird. Das muss in den nächsten Tagen noch erarbeitet werden.»

  • Wirtschaftsminister Guy Parmelin: «Bei Lehrabschlussprüfungen gibt es in diesem Jahr keine schulischen Prüfungen.» Praktische Prüfungen finden dort statt, wo es möglich ist.

  • Bis zum dritten Schritt folge eine längere Pause. Man möchte keinen Blindflug riskieren, so Berset. «Wir müssen genau analysieren können, was die Folgen der Lockerungen sind.»

  • Am 11. Mai folgt die zweite Etappe, es öffnen obligatorische Schulen und grössere Einkaufszentren.

  • Ambulante und stationäre medizinische Behandlungen können ab dem 27. April wieder stattfinden. Darunter fallen beispielsweise auch Massagen oder der Zahnarztbesuch. Auch im Spital sollen wieder alle Eingriffe möglich sein. Auch Coiffeursalons, Baumärte oder Gartencenter dürfen wieder geöffnet werden - da könne man laut Berset die direkten Kontakte gering halten. Somit seien die Schutzkonzepte einfacher umzusetzen.

  • Damit gewisse Läden am 27. April wieder öffnen dürfen, müssen sie ein «überzeugendes» Schutzkonzept vorlegen, wie Sommaruga erklärt.

  • Eine erste Lockerung soll am 27. April erfolgen, eine zweite am 11. Mai. Falls es die Situation erlaubt, soll ein weiterer Schritt am 8. Juni erfolgen.

Aktuelle Situation Schweiz
Stand Freitag, 17. April, 8 Uhr

 

Positiv getestet:    27 078 Personen
Anzahl Tote:             1 059 Personen

Das BAG meldete am Donnerstag, 16. April, 27 078 Corona-Fälle in der Schweiz. Das ist eine Zunahme von 260 Fällen innert 24 Stunden. Insgesamt sind 1 059 Menschen gestorben.

Bei den hospitalisierten Personen waren die drei am häufigsten genannten Symptome Fieber (66 Prozent), Husten (63 Prozent) und Atembeschwerden (40 Prozent). Ausserdem lag bei 44 Prozent eine Lungenentzündung vor.

Der Kanton Schwyz meldet am Freitag, 17. April, 266 Covid-19-Fälle. Insgesamt sind 14 Personen verstorben. 161 Erkrankte konnten wieder aus dem Spital entlassen werden. Alle Zahlen sind kumuliert zu verstehen.

» Situation International

Stand 17. April, 9 Uhr.

  Bestätige Fälle, mehr als Verstorben, mehr als
Italien    168'900   22'100
Deutschland    137'600     4'000
Frankreich    147'000   17'900
Österreich      14'400        410
Weltweit 2'159'400 145'500

Quelle: Johns Hopkins University

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