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Lifestyle
01.04.2020
02.04.2020 08:28 Uhr

17'139 Ansteckungen und 378 Tote

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Coronavirus und eine Kurzfassung über die neusten veröffentlichten Informationen des Bundes.

Aktuelle Situation Schweiz

 

Positiv getestet:    17 139 Personen
Anzahl Tote:               378 Personen

 

Entwicklung im Kanton Schwyz bis heute

1. April:

  • Situation Schweiz: Das BAG meldet am Mittwochnachmittag 17'248 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet worden sind. Das sind 392 mehr als am Vortag. Insgesamt sind 465 Menschen am Coronavirus gestorben. 

  • Situation Kanton Schwyz: 146 Corona-Fälle, 4 Verstorbene, 65 Genesene

Pressekonferenz 14 Uhr - Kurzgefasst:

  • Bundesrat Guy Parmelin: Künftig sollen die Hilfen des Bundes ausgeweitet werden. So sollen zum Beispiel betroffene Branchen wie Taxifahrer und die Reisebranche unterstützt werden. Er zeigt sich zufrieden mit den bisher umgesetzten Massnahmen. 10,6 Milliarden Franken an Krediten seien unbürokratisch ausgesprochen worden. Ein wirtschaftlicher Schaden sie unvermeidbar.

  • Bundesrätin Karin Keller-Sutter: Das Asylverfahren müsse auch in der Krise funktionieren. Die Asylverfahren werden nicht sistiert, weil dies zu Kapatitätsproblemen bei der Unterbringung führen würde. Dann könnten die Richtlinien des BAG nicht mehr eingehalten werden. Die verhängten Einreisebeschränkung gelten auch für Asylsuchenden. Künftig sollen leerstehende Gebäude als Asylunterkünfte genutzt werden können. Es wurden stillgelegte Zentren wieder aktiviert, um mehr Platz zu schaffen und die Abstandsregeln des BAG einhalten zu können. Derzeit sind es über 4000 Betten, fast doppelt so viele, wie normal. Gefährdete werden separat untergebracht und Infizierte werden isoliert. Ab nächstem Montag soll bei der Befragung von Asylsuchenden die Zahl der im gleichen Raum anwesenden Personen reduziert werden. 

  • Baschi Dürrals Vizepräsident der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren: Gesamtschweizerisch betrage die Auslastung in den Asylunterkünften rund 70 Prozent. Die Verhaltensregeln dort umzusetzen, sei ein grosser Aufwand. Es gebe Ausgangsbeschränkungen, Isolierzimmer, gestaffelte Essensausgaben und weitere Massnahmen.

  • Lebensmittel: «Sie müssen sich keine Sorgen um die Versorgung mit Lebensmitteln machen», sagt Guy Parmelin auf eine Frage. Was beschlossen wurde: Die Nachfrage nach Eiern und Butter ist derzeit gross. Der Bundesrat hat deshalb die Teilzollkontingente erhöht, damit diese Produkte vermehrt aus dem Ausland importiert werden können. Ebenfalls wurden die Bestimmungen für die Kontrolle von importierten Lebensmitteln vorübergehend gelockert.

  • Lockerug der Massnahmen: Parmelin appelliert an die Bevölkerung, jetzt nicht mit der Disziplin nachzulassen. Er dankt all jenen, die die Auflagen des BAG befolgen. Der Grossteil der Schweizer halte sich daran. Der Bundesrat schliesse nicht aus, dass in gewissen Wirtschaftsbereichen kleine Lockerungen stattfinden könnten. Das habe er nie ausgeschlossen. 

  • Selbständig erwerbende: 270'000 Selbstständige sind auch von der Corona-Krise betroffen, können aber nicht direkt von den jetzigen Massnahmen des Bundes profitieren. Lösungen werden geprüft. 

31. März 2020:

  • Situation Schweiz: Das BAG meldet am Dienstag 16 176 laborbestätigte Fälle, 701 mehr als am Vortag. Die Anzahl der Toten beläuft sich mittlerweile auf 373 Menschen. Zum Vergleich: Am Montag war die Anzahl der neuen Ansteckung bei 1201.  

  • St.Gallen: Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 394 positiv getestete Personen und sieben Todesfälle. Die Fallzahlen werden derzeit noch nicht nach Regionen oder Gemeinden selektioniert. Es treten in allen Regionen des Kantons Fälle auf. 

  • Tessin: In den letzten 24 Stunden weitere 15 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 129 weitere Personen sind innerhalb eines Tages positiv auf das Virus getestet worden.

  • Botschaft an Motorradfahrer: Im Hinblick auf die wärmeren Temperaturen richtet sich die Kantonspolizei Wallis an die Motorradfahrer. «Wir bitten darum, während dieser aussergewöhnlichen Lage auf Motorradausflüge zu verzichten. Wenn das Motorradfahren unumgänglich ist, weisen wir darauf hin, sich auf der Strasse vorsichtig zu verhalten. Bereits ein relativ einfacher Sturz mit einem Motorrad könnte einen Spitalaufenthalt von mehreren Tagen zur Folge haben. In der gegenwärtigen Situation sind jedoch freie Kapazitäten in den Spitälern absolut notwendig.»

  • Rückholaktion: Zwei Flugzeuge haben am Dienstagmorgen über 400 Schweizerinnen und Schweizer nach Hause gebracht.  Von der philippinischen Provinz Cebu und der Hauptstadt Manila brachte am Dienstagmorgen ein Flugzeug 332 Passagiere nach Zürich.

  • Schutz und Rettung Bern: Die französische Luftwaffe flog gestern zwei schwerkranke COVID-19-Fälle zur Pflege in die Schweiz. Am Flughafen Belp übernahm die Sanitätspolizei die zwei Patienten und transportierte sie in die Insel. Wir wünschen rasche & gute Genesung.

++++++Aktuelle Situation International++++++

 

Stand: 1. April 2020, 7 Uhr

Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus in mehr als 200 Länder oder Regionen

  Bestätige Fälle, mehr als Verstorben, mehr als
Italien 105 500 12 000
Frankreich 51 000 3 500
Deutschland 71 500 700
Österreich 10 000 100
Weltweit 857 000 42 000

Für die meisten Menschen verläuft die Krankheit mild. Jedoch können vor allem Personen ab 65 Jahre und alle mit einer Vorerkrankungen schwer erkranken.

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red