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Lifestyle
29.03.2020

«Schlimmste Prognosen sind nicht eingetreten»

Daniel Koch, Sprecher des Bundesamtes für Gesundheit.
Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit informierte heute Samstag über die momentane Situation in der Schweiz.

Ob die verordneten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus wirken, ist offen. Eine positive Nachricht gibt es dennoch zu vermelden. «Die schlimmsten Prognosen, die wir von ein paar Wochen gemacht haben, sind nicht eingetreten», sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Aber: «Es ist noch etwas zu früh für eine Schlussfolgerung. Dafür liegen noch nicht genügend Zahlen vor. Das hat eine Studie von Epidemiologen bestätigt.»

Derzeit müssten 280 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung künstlich beatmet werden, berichtet Koch weiter. Allerdings sei keine Intensivpflegestation voll ausgelastet, es könnten noch mehr Erkrankte künstlich beatmet werden. Er hoffe aber sehr, dass sich die Bevölkerung weiterhin diszipliniert verhalte.

In der Schweiz seien mittlerweile 13'213 Fälle von Covid-19-Erkrankungen registriert, 1052 mehr als am Vortag. Das teilte das BAG heute Samstag mit. Betroffen sind alle Kantone der Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein.

Verstorben seien bisher 235 Personen, 141 Männer und 94 Frauen. Diese Zahlen habe das BAG bis zum Samstagmorgen von Ärzten und Labors erhalten. Rund 106'000 Personen sind in der Schweiz bisher getestet worden. Bei 12 Prozent, also bei etwa jeder achten Person, war das Resultat positiv.

Linth24