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Kanton
11.06.2021
10.06.2021 17:16 Uhr

Abzug der Berufsauslagen gilt auch im Homeoffice

Gute Nachrichten: Auch wer im Homeoffice ist kann im Kanton Schwyz die Berufs-Auslagen von den Steuern abziehen. Bild: zvg
Unselbstständig Erwerbende können bei Corona-bedingtem Homeoffice die selben Berufskosten geltend machen wie zu Zeiten ohne Corona-Massnahmen. Dies schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation.

Am 13. Januar hat der Bundesrat nebst anderen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie eine generelle Home-office-Pflicht verordnet. Bereits vorher waren viele Arbeitnehmende im Homeoffice tätig. Drei Schwyzer SVP-Kantonsräte reichten eine Interpellation ein und fragten, ob die Regierung Handlungsbedarf für Anpassungen der Ausgestaltung der steuerlichen Regelungen im Bereich der abzugsfähigen Berufsauslagen sehe.

Pauschale gilt nach wie vor

In ihrer Antwort schreibt die Regierung, dass «dem Grundsatz nach unselbstständig Erwerbende bei Corona-bedingtem Homeoffice ihre Berufskosten (Fahrkosten, Mehrkosten für auswärtige Verpflegung und Berufskostenpauschale) so geltend machen können wie zu Zeiten ohne Corona-Massnahmen». 

Als Berufskostenpauschale für nicht vom Arbeitgeber abgegoltene Aufwendungen – insbesondere für Berufswerkzeuge  und kleider, Fachliteratur, ein privates Arbeitszimmer und für Schwerarbeit und Kleinauslagen – können im Kanton Schwyz 20 Prozent des Nettolohns, maximal 6900 Franken, in Abzug gebracht werden.

Die Kosten für das private Arbeitszimmer im Homeoffice sowie für die EDV und das Telefon sind also in der Berufskostenpauschale bereits enthalten. Und weil die Tage, die der Arbeitnehmer im Homeoffice verbringt, auf dem Lohnausweis nicht deklariert werden müssen, kann die Deklaration im Veranlagungsverfahren gemäss Regierung auch nicht überprüft werden. 

Irene Lustenberger, Redaktion March24/Höfe24