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31.10.2020
02.11.2020 15:32 Uhr

Kolumne: Homeoffice

Vorher/nachher!
Vorher/nachher! Bild: pp
Unsere Redaktorin hat das erste Mal eine Woche im Homeoffice verbracht. Hier die gemachten Erfahrungen.
links: Anfang der Woche, rechts: Ende Woche! Bild: pp

Ich habe sie überlebt – die erste Woche im Homeoffice in meinem Leben! Das Interessante ist, dass mein Mann ebenfalls Homeoffice machen muss. Das wurde von seinem Arbeitgeber kurzfristig entschieden.

Zum Glück war ich zuerst da und habe den Geschäfts-PC in unserem Büro installiert. Das heisst, er darf sich mit der Stube begnügen. Da er ausserdem am Morgen fast zwei Stunden früher startet – und ich dafür am Abend etwas länger mache – kamen wir uns bisher nicht in die Quere.

Die Bilanz der ersten Woche ist soweit positiv. Da ich noch einige Pendenzen zu erledigen hatte, konnte ich das in Ruhe tun. Dafür fielen die Telefongespräche eher länger aus und die E-Mails von und auf die Redaktion glichen bisweilen einer wahren Flut! Dazu kann man zwischendurch einen Sud Wäsche aufhängen oder auch die Arbeiter empfangen, die in der eigenen Wohnung die verhagelten Storen ersetzen.

Was ich am meisten vermisse, ist der Austausch mit meinen Kollegen. Wenn man eine Frage oder eine Idee hat und noch den passenden Ansprechpartner sucht, sind die anderen Redaktoren eine Quelle an Inspiration und Kontaktangaben.

Auch der Redaktions-WhatsApp-Chat läuft dieser Tage heiss. Wenn man auf Themensuche ist, kann man sich dort zu «Chrut und Rüebli» inspirieren lassen. So werde ich sicher auch diese Woche Beschäftigung finden, um die restlichen Arbeitstage zu Hause zu füllen. 

Patrizia Baumgartner, Redaktion March24 & Höfe 24