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08.06.2020

Corona-Ansteckungen bleiben tief

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Coronavirus und eine Kurzfassung über die neusten veröffentlichten Informationen des Bundes.

Aktuelle Situation Schweiz

 

Positiv getestet:    30 972  Personen
Anzahl Tote:             1 661 Personen
Zunahme in 24H:      + 7 Fälle

 

BAG meldet 7 Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages sieben neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es 30'972 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montagmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Sonntag waren es neun gewesen, am Samstag 20.

Bisher starben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 1661 Personen, die im Labor positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Dies entspricht 19 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.

Das Bundesamt für Gesundheit bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Montagmorgen übermittelt hatten.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, belaufen sich bisher insgesamt auf 425'154. Bei 9 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner hochgerechnet gab es damit unverändert 361 Ansteckungen. (sda)

Schweiz öffnet weitere Grenzen

Die Schweiz öffnet am 15. Juni die Grenzen zu allen EU- und Efta-Staaten und nicht nur gegenüber Deutschland, Frankreich und Österreich und geht damit am 15. Juni weiter als zunächst beabsichtigt.

An einer informellen Videokonferenz der Innenminister der Schengen-Staaten am Freitag hätten zahlreiche Minister den Wunsch geäussert, zur Normalität zurückzukehren, schrieb der Bundesrat. Sie wollten die Kontrollen an den europäischen Binnengrenzen aufheben. Für die Schweiz war Staatssekretär Mario Gattiker an der Konferenz.

Das EJPD wird nun die nötigen Anpassungen in der Covid-Verordnung in Absprache mit dem Innendepartement (EDI), dem Finanzdepartement (EFD) und dem Aussendepartement (EDA) dem Bundesrat beantragen.

Zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland wurden die Einreisebeschränkungen bereits am 16. Mai gelockert. Die Grenzübergänge zwischen der Schweiz sowie Deutschland und Österreich sind seither geöffnet. Es finden lediglich risikobasierte, aber keine systematischen Grenzkontrollen mehr statt.

Aus allen anderen EU- und Efta-Staaten bleibt die Einreise in die Schweiz bis am 15. Juni nur in Ausnahmefällen erlaubt. Einige Länder öffneten schneller: Am vergangenen Mittwoch öffnete das von der Pandemie stark betroffene Nachbarland Italien seine Grenzen für Einreisende. Und Österreich folgte am Donnerstag mit Grenzöffnungen. (sda)

Abstandsbussen verschwinden wieder

Der Bundesrat hat die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Abstandsbussen wieder abgeschafft. Bereits am Pfingstsamstag hat die Landesregierung die Strafbestimmungen zum Mindestabstand in der Öffentlichkeit aufgehoben.

Zwar empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nach wie vor, die Distanz von zwei Metern bei Personenkontakten einzuhalten. Die Drohung mit einer Busse erscheine aber mit Blick auf die aktuell tiefen Fallzahlen nicht mehr gerechtfertigt, zitieren die Tamedia-Medien das BAG in ihrer Donnerstagausgabe.

Selbstverantwortung
Im Rahmen der aktuellen Lockerungen trete die Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund. Allerdings sehe die Covid-Verordnung weiterhin in einigen Fällen Bussen vor, etwa bei zu grossen Versammlungen oder beim Einkaufstourismus.

Bei Verstössen gegen die Abstandsregel drohte eine Busse von 100 Franken. An zahlreichen Orten büsste die Polizei Personen, die den Abstand nicht einhielten. In der Praxis kam es zu diversen Diskussionen darüber, wie die Abstandsregel zu interpretieren sei.

Nun ist mit diesen mühseligen Diskussionen Schluss. Die Kantone, die für die Durchsetzung zuständig sind, hat das BAG bereits letzte Woche über die Abschaffung der Bussen bei der Abstandsregel informiert. Das BAG prüft, wie die Öffentlichkeit informiert wird. (sda)

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Redaktion March24/Höfe24