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25.05.2022

Putin will verletzte Soldaten besuchen

Ein Putin-Sprecher hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach der russische Präsident bei einem Krankenhausbesuch eine neue Strategie für die Ukraine verkünden wolle. Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Ein Putin-Sprecher hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach der russische Präsident bei einem Krankenhausbesuch eine neue Strategie für die Ukraine verkünden wolle. Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa Bild: Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Mikhail Metzel
Russland – Russlands Präsident Wladimir Putin will an diesem Mittwoch in einem Moskauer Krankenhaus Soldaten besuchen, die im Krieg gegen die Ukraine verletzt wurden. "Er besucht sie und unterhält sich mit ihnen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch laut Nachrichtenagentur Interfax.

Peskow wies Spekulationen zurück, dass bei dem Besuch eine neue Strategie für die Kämpfe in der Ukraine verkündet werden solle.

Es gebe "keine neuen Momente und Etappen" bei der "Militäroperation", so der Kremlsprecher. "Der Präsident interessiert sich ständig für das Thema, wie diejenigen versorgt werden, die während der militärischen Spezialoperation verletzt wurden - und er kontrolliert das auch", sagte Peskow. In Moskau wird der Krieg gegen die Ukraine offiziell weiter nur als "militärische Spezial-Operation" bezeichnet.

Es ist Putins erster Besuch bei Verletzten seit Ausbruch des Kriegs Ende Februar. Die russische Seite gibt ohnehin äusserst spärliche Informationen zu den Toten und Verletzten auf eigener Seite. Letztmals hat das Verteidigungsministerium Ende März Zahlen veröffentlicht. Demnach sind in der Ukraine 1351 russische Soldaten getötet und 3825 verletzt worden. Kiew hingegen gibt die Zahl der getöteten Russen mit fast 30 000 an. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

Keystone-SDA