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Kadetten Schaffhausen auf Finalkurs

Joan Cañillas (Archivbild) erzielt für die Kadetten Schaffhausen in allerletzter Sekunde das 33:32-Siegtor gegen GC Amicitia Zürich
Joan Cañillas (Archivbild) erzielt für die Kadetten Schaffhausen in allerletzter Sekunde das 33:32-Siegtor gegen GC Amicitia Zürich Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ
Handball – Die Kadetten Schaffhausen schlagen in den Playoffs Finalkurs ein. Schaffhausen gewinnt gegen GC Amicitia 33:32 und führt in der Halbfinalserie 2:0. Dagegen gelingt Thun gegen Winterthur der Ausgleich.

GC Amicitia vergab gegen die Kadetten, den Qualifikationssieger, den möglichen Erfolg. Die Zürcher führten in der ersten Halbzeit 15:13, als sich Marijan Maric, einer der Zürcher Schlüsselspieler, eine Tätlichkeit leistete. Als GC Amicitia daraufhin der zweiten Halbzeit endlich wieder in Vollbestand spielte, lag das Heimteam 15:16 zurück.

Später machte GC Ami aus einem 23:25 ein 29:27, leistete sich in den letzten acht Minuten aber zwei technische Fehler, einen Wurffehler, zwei weitere erfolglose Angriffe und in der Schlusssekunde ein Foul, welches Joan Cañellas den Siegtreffer für die Kadetten per Siebenmeter ermöglichte.

Meister mit Problemen

Weiter nicht auf Touren in den Playoffs kommt Pfadi Winterthur, der Meister der letzten Saison, der seit 2016 stets den Playoff-Final erreichte. Die Winterthurer mussten schon in den Viertelfinals gegen St. Otmar St. Gallen über die volle Distanz gehen und setzten sich dabei in Heimspielen zweimal glückhaft mit nur einem Treffer Unterschied durch. Beim Gastspiel in Thun vor 1610 Zuschauern führte Pfadi nur in der Anfangsphase. Wacker Thun machte aus einem 1:3 ein 6:3 und führte zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar mit acht Toren Unterschied (24:16). Luca Linder erzielte zehn Tore für Wacker Thun.

Die dritte Runde in den Halbfinals wird am Donnerstag ausgespielt.

Keystone-SDA