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30.03.2022
31.03.2022 09:28 Uhr

Isolationspflicht für Infizierte aufgehoben

Ab 1. April sind alle Corona-Massnahmen in der Schweiz aufgehoben.
Ab 1. April sind alle Corona-Massnahmen in der Schweiz aufgehoben. Bild: Adobe Stock
Ab Freitag sind auch die letzten Covid-Beschränkungen weg. Der Bundesrat hebt sowohl die Isolationspflicht für infizierte Personen als auch die Maskenpflicht im ÖV auf. Gewisse Kantone halten dennoch daran fest.

Erstmals nach zwei Jahren kehrt die Schweiz vollständig zurück in die Normalität. Ab Freitag sind die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgehoben, wie der Bundesrat nach seiner Sitzung am Mittwoch mitteilte. Sowohl die Isolationspflicht für infizierte Personen als auch die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen entfallen. Zudem wird die SwissCovid-App vorübergehend deaktiviert.

Der Bundesrat begründet das Ende der Massnahmen damit, dass es dank der hohen Immunisierung der Bevölkerung in den letzten Wochen zu keinem markanten Anstieg der Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen gekommen sei. Dies, obwohl die Zahl der Infektionen zwischenzeitlich wieder angestiegen sei. Eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit hält er in den nächsten Monaten für wenig wahrscheinlich.

Verantwortung an die Kantone übergeben

Der Bundesrat gibt mit dem Wechsel in die normale Lage das Ruder zurück an die Kantone. Diese haben zum Teil ihre eigenen Regeln gemacht. In den Kantonen Genf und Wallis bleibt das Tragen einer Maske in Gesundheitseinrichtungen vorderhand obligatorisch. Sie begründeten dies am Mittwoch mit den nach wie vor steigenden Infektionszahlen und Spitaleinweisungen.

Der Kanton Neuenburg belässt es bei einem Appell an die Bevölkerung, sich aus Rücksicht auf Mitmenschen mit einem geschwächten Immunsystem vorsichtig zu verhalten. 

Redaktion March24 & Höfe24 / sda