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17.12.2021
17.12.2021 15:13 Uhr

Betrug in St.Gallen aufgeflogen: 6000 falsche Zertifikate

Echt oder gefälscht?
Echt oder gefälscht? Bild: Keystone
Im Kanton St.Gallen wurde der bislang grösste Zertifikatsbetrug aufgedeckt. Um die 6000 Zertifikate seien kopiert, gefälscht und ausgestellt worden. Verdächtige befinden sich in U-Haft.

Im Kanton St.Gallen sind die Behörden Zertifikatsbetrügern auf die Schliche gekommen, wie «CH Media» aus sicheren Quellen weiss. Vor wenigen Tagen seien die Betrüger aufgeflogen, die online Zertifikate beschafft und diese dann anschliessend kopiert und gefälscht haben. So seien rund 6000 gefälschte Covid-Zertifikate ausgestellt worden.

Es ist der schweizweit bislang grösste Betrugsfall und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Verdächtige befinden sich laut den Quellen der Zeitung in U-Haft, offiziell kommuniziert wurde bislang aber nichts. Auch Bruno Damann, Vorsteher des St.Galler Gesundheitsdepartements, nimmt vorerst keine Stellung zum Vorfall, bestätigt aber, dass die Staatsanwaltschaft involviert worden sei.

Nach Aussage des Onlineportals «20 Minuten» wolle die Staatsanwaltschaft St.Gallen nicht weiter informieren. Dies teilten sie in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Da das Risiko bestehe die Untersuchungen zu gefährden, werde man keine weiteren Angaben machen oder konkrete Anfragen bestätigen.

Justizdirektor Fredy Fässler zeigte sich über den Vorfall überrascht und sagte, dass so etwas nicht passieren dürfe und man untersuchen müsse, wieso es überhaupt zu so einem grossen Betrug kommen konnte.

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